28. Januar 2014

VEGANE PRALINEN

Im neuen Jahr bekam ich von einer Kollegin und Freundin Kai Ina eine Tüte voll mit selbstgemachten Pralinen geschenkt und die hielten keine Stunde. Schwups di Wups waren die richtig fies leckeren Dinger weggenascht. Das Rezept wollte ich natürlich haben und nachkredenzen.
Aber weil es ja bekanntlich zu zweit mehr Spaß macht, haben wir uns letztens getroffen und mehrere Vegane Pralinenrezepte von Kerstin Jahnke Regenhart umgesetzt. 
3 Sorten und diese noch ein wenig variiert, sind das Ergebnis meiner ersten Pralinenselbstmachaktion. Sie schmecken alle köstlich und sind ein perfektes Geschenk.

Mandel-Nougat-Pralinen
Zutaten 
100 g Mandelnougat (Haselnußnougat geht auch), wir haben dunkles Nougat verwendet
150 g dunkle Kuvertüre
1 kleiner Beutel Mandeln gestiftelt
100 ml Sojasahne
 
Zubereitung

In einem Töpfchen im heißen Wasserbad die Sojasahne erhitzen und die zerkleinerte Schokolade darin langsam schmelzen lassen. Mandelnougat dazugeben, vorsichtig unterrühren. Die Mandelstifte dazugeben und alles zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Wir haben die Masse noch mit einem Schuß Caramelsirup, Orangenpfeffer und Cardamom verfeinert. Abkühlen lassen und mit einem Teelöffel etwas Masse abnehmen und kleine Kugeln formen. Damit das Ganze ein bisschen mehr variiert, haben wir einen Teil in Kakaopulver, den anderen in Kokosflocken gewälzt. Eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Diese leckeren Kugeln hier haben es mir wie gesagt im neuen Jahr angetan. Und die gehen Ruck Zuck:

Marzipan-Nougat-Pralinen

Zutaten 
1 Paket Marzipanrohmasse (wir haben 2 verwendet)
100 g Nougat 
150 - 200 g dunkle Schokolade oder Kuvertüre

Zubereitung
Die Schokolade langsam im heißen Wasserbad schmelzen lassen. Währenddessen die Nougatmasse zu kleinen, etwa kirschkerngroßen Kügelchen formen. Die Nougatmasse bleibt natürlich an den Händen kleben, welche wir genüsslich abgeleckt haben. Ich sag Euch, das ist ein Fest. Die Marzipanrohmasse etwas weich kneten und etwa kirschgroße Stücken davon abnehmen. In die Rohmasse die Nougatkugeln hineindrücken und die Marzipankugel rundum verschließen.

Die Kugel auf einer Gabel vorsichtig in die Schokolade tauchen, abtropfen lassen und zum Trocknen auf ein Gitter oder Back-/Butterbrotpapier setzen.
Praline Nummer 3 ist gefüllt mit den ältesten Früchten der Welt. Getrocknete Feigen geben diesen Pralinen einen fruchtig süßen und leicht knusprigen Tatsch. Ihr könnt natürlich auch andere getrocknete Früchte verwenden. 
Feigen-Walnuss-Pralinen
Zutaten 
100 g Marzipan
kleingeschnittene getrocknete Feigenstückchen, (je nach Größe etwa eine Feige)
25 g Walnüsse
ca. 50 g Zartbitterschokolade/Kuvertüre
1 EL Vanille-oder-Caramelsirup (Letzteres haben wir verwendet)

Zubereitung
Walnüsse sehr klein hacken. Die Feige sehr klein schneiden. Beides mit der Marzipanrohmasse verkneten. Den Sirup mit unterheben. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Marzipanmasse zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen und in kleine Quadrate schneiden, diese in die Schokolade tauchen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Auch bei diesem Rezept haben wir einige Pralinen variiert, damit nicht alles so schokoladig aussieht. Wir haben hellblaue Fondantrollmasse ausgerollt, in Größe der Pralinen zugeschnitten und einige davon während des Trockenvorganges beklebt. Anschließend noch mit roter und schwarzer Lebensmittelpaste bestempelt.
Bei allen Rezepten braucht Ihr nicht ganz so penibel auf die Mengenangaben achten, wie beim Backen. Wir haben Pimaldaum gearbeitet, variiert und je nach Pralinenmenge die ein oder andere Zutat auch in der Grammzahl erhöht. Mir selbst hat das so großen Spaß gemacht, daß ich keine Pralinen mehr kaufen werde.

Süße Grüße,
Kapitänin Jeannette

Lebensmittelpaste und Fondantrollmasse: hier

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